Meine persönliche Schmunzel-Geschichte zur Nachhaltigkeit

Unlängst beim wandern auf den Südtiroler Almen kehrten wir sehr erschöpft und durchnässt in einer Alm ein.

Der angebotene warme Tee hat uns recht schnell wieder aufgerichtet und in der Euphorie unserer erwachenden Lebensgeister bestellten wir die dort angebotenen „Kaspressknödel“.  Ein traditionelles Südtiroler Gericht, das wir uns nicht entgehen lassen wollten.

Draußen vor der Tür fing es mittlerweile an zu hageln, und wir waren froh, uns in die Behaglichkeit dieser alten Alm einkuscheln zu können.  Von weiter oben kamen die Kühe ganz von allein runter zur Alm, rotteten sich zusammen und harrten eng aneinander geschmiegt aus, bis der Hagelspuk vorbei war.

Ein durchaus menschliches Verhalten.

Dann brachte die Wirtin unsere bestellten „Kaspressknödel“, drei an der Zahl auf jedem Teller, angerichtet auf einem Berg Weißkraut. Uns war in diesem Moment schon klar, dass diese Portion eigentlich zu üppig war.  Aber nur eigentlich. Wir staunten die gefüllten Teller an, lachten darüber, prosteten uns zu, und begannen zu essen. Schön langsam, einen Knödel nach dem anderen.

Nach 2 Knödeln war der Magen gefüllt, wir dachten an den sicher sehr anstrengenden Abstieg durch den Hagelmatsch draußen vor der Tür, und das mit einem übervollen Knödelbauch …….naja!!

Aber diese Köstlichkeit zurückgehen zu lassen ging auch nicht. In der Küche wird es womöglich weg geworfen! Nein! Auf keinen Fall! Schon im Sinne der Nachhaltigkeit!

Der 3. Knödel kullerte in unsere Bäuche und wie sollte es anders sein, landete er  direkt und ganz nachhaltig auf unseren Hüften.

So weit, so gut.

Beim Blick aus dem Fenster bemerkten wir, dass sich die Kühe wieder  auf den Wiesen rundum verteilt hatten, dass kleine Wolkenlücken blauen Himmel durchblitzen ließen und wir diese Wetterkapriole bestens ausgesessen hatten.

Schätzfrage
Die Auflösung von letzter Woche:
Stand Sommer 2021 sind in Deutschland 675.000 Wohnmobile zugelassen.

Das Rätsel macht eine Sommerpause. Im Herbst wird weiter gerätselt. Bis dann